
Seit 25 Jahren esse ich glutenfrei. Nicht als Entscheidung, sondern weil es sein muss. Drei Kinder später kochen wir zu Hause nur noch eine Sorte Nudeln — die glutenfreie. Nicht aus Prinzip, sondern weil niemand abends zwei Töpfe aufsetzen will.
Was hier steht, kommt nicht aus einer Redaktion. Es kommt aus 25 Jahren Ausprobieren, Scheitern und Nochmalmachen.
Wie ich auf glutenfrei gucke
Es muss im Alltag funktionieren
Ein Rezept, für das ich drei Spezialzutaten bestellen muss, koche ich genau einmal. Was hier steht, geht mit dem, was der normale Supermarkt hergibt.
Man ersetzt nicht Mehl durch Mehl
Der häufigste Grund, warum glutenfreies Backen schiefgeht: Ein normales Rezept wird 1:1 umgerechnet. Das funktioniert nicht. Glutenfreie Teige brauchen andere Mengen, andere Zeiten, andere Bindemittel.
Ausprobieren gehört dazu
Nicht alles klappt beim ersten Mal, und nicht jede Mehlmischung verhält sich wie die letzte. Ich schreibe auch auf, was nicht funktioniert hat — das spart dir die Versuche.
Zucker und Fertigprodukte sind erlaubt
Glutenfrei ist kein Lebensstil, den ich mir ausgesucht habe. Es ist eine Einschränkung. Ich sehe nicht ein, sie mit einer zweiten zu kombinieren.
Den Alltag gibt es auf Instagram
Dort landet, was es nicht in einen Blogbeitrag schafft: misslungene Teige, Supermarktfunde, Fragen aus der Community.





