Glutenfreier Hefeteig verhält sich anders, als man es kennt. Er ist deutlich feuchter und klebriger, beim Kneten kann man mit feuchten Händen oder etwas Mehl helfen. Man sollte allerdings darauf achten, nicht zu viel beizumengen, um ein späteres Austrocknen zu vermeiden. Ich nutze dafür gerne einen Puderzuckerstreuer, da sich das Mehl so dünn, aber gleichmäßig verteilen lässt.


Beim Backprozess hilft Dampf im Backofen, um die Feuchtigkeit im Teig nicht zu verlieren und eine weiche Kruste zu bekommen.

Die Schokobrötchen lassen sich am nächsten Tag durch etwas Wärme (Mikrowelle oder Backofen) wieder frisch machen. So verhält es sich auch, wenn man sie einfriert.


Glutenfreie Schokobrötchen
Zutaten
Zubereitung
- Die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen.
- Mehlmischung, Zucker, Vanillezucker, Xanthan, Flohsamenschalenpulver und Backpulver in einer großen Schüssel mischen.
- Joghurt, Sahne, flüssige Butter, Ei und Eiweiß zugeben, dann die Hefemilch dazugießen und alles zu einem Teig verarbeiten.
- Den Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und die Schokolade von Hand unterkneten.
- Aus dem Teig 15 Brötchen formen und auf ein Blech mit Backpapier setzen.
- Eigelb mit der Milch verquirlen und die Brötchen damit bestreichen.
- Zugedeckt an einem warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.
- Ofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und dabei eine feuerfeste Form auf den Ofenboden stellen.
- Die Brötchen in den Ofen schieben, sofort eine Tasse Wasser in die Form gießen und die Tür gleich schließen. 25–30 Minuten backen.
